Kalender

Dez
12
Fr
Generalversammlung 2014 @ Juristische Fakultät der Uni Basel, Seminarraum S 5
Dez 12 um 17:30 – 19:00

Liebe Vereinsmitglieder und SympathisantInnen

Wir laden Sie herzlich ein zur

Generalversammlung
der Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht

am Freitag, 12. Dezember 2014, 18:30 Uhr

im Gebäude der Juristischen Fakultät der Uni Basel
Jakob-Burckhardt-Haus, Peter Merian-Weg 8, Basel
Seminarraum S 5

Traktanden:
1.    Begrüssung
2.    Wahl des Tagespräsidiums
3.    Bericht des Vorstands
4.    Jahresrechnungen 2013/14
5.    Bericht des Revisors
6.    Genehmigung der Rechnung
7.    Décharge-Erteilung
8.    Varia

Um 19:00 Uhr berichtet Vorstandsmitglied Robert Weller über seine Reise nach
Kosovo – Aufbruch nach Europa oder Rückfall in archaische Strukturen?

Anschliessend lassen wir den Abend im Restaurant Le Train bleu, Centralbahnplatz 3 ausklingen (auf eigene Kosten).

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Der Vorstand

Jun
18
Do
Grundrechte für Tiere? @ Forum für Zeitfragen
Jun 18 um 18:30 – 19:45

in der Veranstaltungsreihe „menschlich – tierlich / gleich oder anders?“

Referentin: Saskia Stucki

Die Idee von Tierrechten, wenngleich nicht neuartig, hat im Verlaufe der letzten Jahrzehnte zunehmend Aufschwung erfahren und ist Gegenstand einer lebhaften Debatte geworden. „Tierrechte“ bezeichnen typischerweise, in Analogie zu den Menschenrechten, fundamentale moralische Rechte, die Tieren kraft einer natürlichen Eigenschaft (Bewusstsein, Erlebnisfähigkeit) zukommen. Die Idee von Tierrechten wird bisher überwiegend als (moral-)philosophische Fragestellung abgehandelt, im deutschsprachigen rechtlichen Diskurs demgegenüber kaum oder bloss als exotische Marginalie adressiert. Sollen „moralische Tierrechte“ indes einst als juridische Rechte institutionelle Anerkennung und Absicherung durch die Rechtsordnung erfahren, muss die Frage nach Tierrechten unweigerlich auch im rechtlichen Kontext gestellt werden. Können Tiere überhaupt juridische Rechte haben? Und wenn ja, sollen Tiere Rechte haben? Diesen zwei zentralen Fragen wird im Rahmen dieses Vortrags aus rechtstheoretischer Sicht nachgegangen und damit ein rechtswissenschaftlicher Beitrag zur an Aktualität stetig zunehmenden Debatte über Tierrechte geleistet.

Aug
27
Do
Mensch – Affe, oder beides? @ Forum für Zeitfragen
Aug 27 um 18:30 – 19:45

Von Affenmenschen und Menschenaffen.

Referentin: Lenke Wettlaufer

Mensch-Tier-Mischwesenforschung mit Primaten ist nicht nur ein Thema von Science-Fiction. 1964 wurde erstmals versucht, das Herz eines Schimpansen in einen menschlichen Körper zu transplantieren. Heute werden aus menschlichen Stammzellen gewonnene Nervenvorläuferzellen in das Gehirn von Primaten übertragen, mit dem Ziel, Therapien für Alzheimer-Demenz und Parkinson zu entwickeln. Das Gesetz hinkt der biomedizinischen Entwicklung zwangsläufig immer hinter her. Es erlaubt die eine Forschung und verbietet die andere. Aber warum eigentlich? Was macht die eine Forschung ethisch akzeptabel, während die andere aus ethischen Gründen abzulehnen sein soll? Woher rührt die intuitive Ablehnung vieler Menschen gegen eine Vermischung der Arten? Was denken wir schützen zu müssen – unsere „Gattung Mensch“?

Sep
22
Di
Emotionale und körperliche Beziehungen von Mensch und Tier @ Forum für Zeitfragen
Sep 22 um 18:30 – 19:45

Referentin: Rita Jedelhauser

Menschen lieben Tiere. Kaum jemand würde bestreiten, dass es – zumindest von Seiten Mensch – sehr intensive emotionale Bindungen zu Tieren gibt und Tiere eine wesentliche Rolle im Leben zahlreicher Menschen einnehmen. Doch wo verlaufen die Grenzen von dem, was in dieser Beziehung erlaubt und verboten ist? Sind die rechtlichen und moralischen Grenzen deckungsgleich und welche Facetten der Mensch-Tier-Beziehung gibt es? Das in Medien anlässlich von Tiersadismus jeweils reisserisch behandelte Thema ist nicht nur facettenreicher, sondern auch komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.

Okt
21
Mi
Zwang zu Human Enhancement – der künstlichen Verbesserung des Menschen? @ Forum für Zeitfragen
Okt 21 um 18:30 – 19:45

Referentin: Michelle Lachenmeier

Neue biomedizinische und technische Verfahren zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit versprechen mehr Selbstbestimmung in Bezug auf die eigene Lebensgestaltung. Doch in einer leistungs- und wettbewerbsorientierten Gesellschaft setzt allein die faktische Möglichkeit den Einzelnen einem Rechtfertigungsdruck aus, wenn er diese neue Option ablehnt. Kann der Einzelne in Anbetracht des gesellschaftlichen Drucks überhaupt eine freiwillige Entscheidung bezüglich Human Enhancement treffen? Ausgehend vom rechtlichen Autonomieverständnis soll gezeigt werden, dass auch sozialer Druck unter bestimmten Voraussetzungen die Kriterien von normativ relevantem Zwang erfüllt und damit das Recht auf körperliche und geistige Integrität durch gesellschaftlich aufgezwungene Optionen beeinträchtigt werden kann. Muss also letztlich Human Enhancement gerade nicht aufgrund der Achtung der Selbstbestimmung zulässig sein, sondern liesse sich damit nicht vielmehr ein Verbot biotechnischer Verbesserungsmassnahmen am Menschen begründen?

Nov
3
Di
Die unheilige Diskriminierung ‒ Zur Gleichstellungsproblematik im Religionsbereich @ Theol. Seminar Uni Basel
Nov 3 um 18:30 – 20:15

Die Forschungsstelle für Recht und Religion der Universität Basel lädt ein zur Veranstaltung

Die unheilige Diskriminierung ‒ Zur Gleichstellungsproblematik im Religionsbereich

mit Vorträgen von Prof. Dr. iur. Denise Buser (Juristische Fakultät Basel)
und Dr. theol. Caroline Schröder Field (Münsterpfarrerin)
Moderation Prof. Dr. iur. Andreas Stöckli (Juristische Fakultät Basel)

In verschiedenen Religionsgemeinschaften ist es Frauen verwehrt, religiöse Leitungsämter zu besetzen. So enthält etwa das Gesetzbuch der römisch‐katholischen Kirche die Vorschrift, dass die heilige Weihe gültig nur ein getaufter Mann empfängt. Gegen diese Ungleichbehandlung der Frauen regt sich nicht nur Widerstand in den Religionsgemeinschaften. Es stellt sich auch die Frage, ob Religionsgemeinschaften an Diskriminierungsverbote des staatlichen Rechts gebunden sind, die deren Freiheit und Autonomie im Bereich der Ämterbesetzung einschränken. Die beiden Referentinnen werden zu dieser brisanten Thematik aus einer juristischen und einer theologischen Perspektive Stellung nehmen.

 

 

 

Dez
8
Di
Tier – Mensch – Gott @ Forum für Zeitfragen
Dez 8 um 18:30 – 19:45

Referent: Georg Pfleiderer

Die Stellung des Christentums zu Tieren ist – begonnen mit der Bibel, und mit Blick auf eine lange und vielfältige Kirchen- und Christentumsgeschichte – eine alles andere als einheitliche. Neben einem starken anthropozentrischen Zug, der sich mit neuzeitlichen Tendenzen zur ‚Versächlichung‘ des Tieres verbinden konnte, gibt es im Christentum auch intensive Wahrnehmungen vom Tier als Mit-Kreatur, das unserer besonderen Obhut und Verantwortung anvertraut ist. Diesem Spannungsfeld soll in der Veranstaltung möglichst differenziert und mit (Aus-)Blick auf aktuelle tierethische Fragestellungen nachgegangen werden.

Dez
11
Fr
Generalversammlung 2015 @ Unternehmen Mitte, Raum Separe 1 (1. OG)
Dez 11 um 18:30 – 19:00

Traktanden GV:

  1. Begrüssung
  2. Wahl des Tagespräsidiums
  3. Bericht des Vorstands
  4. Jahresrechnung 2014
  5. Bericht des Revisors
  6. Genehmigung der Rechnung, Décharge-Erteilung
  7. Festsetzung des Mitgliederbeitrags 2016 (Antrag: Reduktion von Fr. 50 auf Fr. 35)
  8. Varia

Um 19.00 Uhr Vortrag von Dr. iur. Nadine Zurkinden
Joint Investigation Teams – Ermittlungen quer durch Europa

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Strafsachen ist heute unabdingbar. Gemeinsame Ermittlungsgruppen (Joint Investigation Teams) sollen diese Zusammenarbeit vereinfachen und effizienter machen. Der Vortrag widmet sich dem Mehrwert dieser Teams, den Beteiligungsmöglichkeiten der Schweiz, aber auch den praktischen und rechtlichen Problemen, die Joint Investigation Teams mit sich bringen.

Anschliessend lassen wir den Abend im Restaurant Jay’s ausklingen (auf eigene Kosten).

 

Joint Investigation Teams – Ermittlungen quer durch Europa @ Unternehmen Mitte, Raum Separe 1 ( 1.OG)
Dez 11 um 19:00

Vortrag von Dr. iur. Nadine Zurkinden

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Strafsachen ist heute unabdingbar. Gemeinsame Ermittlungsgruppen (Joint Investigation Teams) sollen diese Zusammenarbeit vereinfachen und effizienter machen. Der Vortrag widmet sich dem Mehrwert dieser Teams, den Beteiligungsmöglichkeiten der Schweiz, aber auch den praktischen und rechtlichen Problemen, die Joint Investigation Teams mit sich bringen.

Anschliessend lassen wir den Abend im Restaurant Jay’s ausklingen (auf eigene Kosten).

Nov
17
Do
Familienformen im Wandel – Herausforderung für Recht & Ethik @ Forum für Zeitfragen, Basel
Nov 17 um 18:30 – 19:45

Partnerschaftsbeziehungen und Familienformen sind einem steten Wandel unterworfen. Seit Jahren geht einerseits die Heiratsfreudigkeit zurück und steigen andererseits die Scheidungsraten. Dies führt zu einem veränderten Familienbild, das durch eine Zunahme von nichtehelichen Partnerschaften mit Kindern, von Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil sowie durch eine Zunahme von Patchworkfamilien geprägt ist. Herausgefordert sind nicht nur die betroffenen Eltern, Stiefeltern und Kinder, sondern auch das Recht und die Ethik. Wie stellt sich das Recht auf diese Veränderungen ein? Wie werden diese Entwicklungen aus der Sicht der evangelischen Ethik beurteilt? Diese und weitere damit zusammenhängende Fragen werden an diesem Vortragsabend besprochen und diskutiert.

Referierende:

  • Dr. Caroline Schröder Field, Münsterpfarrerin
  • Prof. Dr. Roland Fankhauser, Professor für Zivilrecht und Zivilprozessrecht an der Uni Basel

Moderation: Prof. Andreas Stöckli