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Demokratie und Föderalismus:
Wenn die Mehrheit nicht mehr entscheidet

Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Vortrag von Dr. iur. Clio Zubler, Oberassistentin/Universität Luzern und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Basel

Vortrag in der Reihe «Im Namen des Volkes? Macht Mehrheit Recht»

In der direkten Demokratie entscheidet das Volk – doch nicht immer setzt sich die Mehrheit durch. Die Bundesverfassung verlangt bei Volksinitiativen und anderen Vorlagen das doppelte Mehr: die Zustimmung der Stimmenden und der Kantone. Demokratie trifft auf Föderalismus.
Was das konkret bedeutet, zeigte die Konzernverantwortungsinitiative 2020: Eine Mehrheit des Volkes sagte Ja und trotzdem war die Vorlage gescheitert. Das Ständemehr hatte die Vorlage verhindert.
Die Juristin Clio Zubler geht dem Spannungsfeld zwischen dem Demokratie- und Föderalismusprinzip nach: Woher kommt das Ständemehr? Ist es noch legitim? Und ist es zukunftsfähig?

Eintritt: frei, Kollekte

Veranstalter: Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht; Forum für Zeitfragen

Übernächste Veranstaltung

Recht, Macht und Demokratie in der EU

Dienstag, 8. Dezember 2026, 19 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Vortrag von Prof. Dr. Christa Tobler,
Professorin für Europarecht (Universität Basel & Universität Leiden)

Vortrag in der Reihe «Im Namen des Volkes? Macht Mehrheit Recht»

Die Europäische Union befindet sich im Spannungsfeld von Recht, politischer Macht und demokratischer Legitimation. Prof. Tobler zeigt, wie diese drei Dimensionen im EU System verwoben sind und welchen Stellenwert das Verhältnis Schweiz EU dabei einnimmt. Besonders beleuchtet werden dabei die Rolle der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU im Gesamtkontext der europäischen Rechtsordnung, der Vergleich mit anderen EU Aussenbeziehungs Regimen (z. B. Assoziierungsabkommen mit Nicht Mitgliedstaaten), welche Herausforderungen sich aus aktuellen gesellschaftlichen Machtverschiebungen ergeben.

Der Vortrag richtet sich an ein interessiertes, breites Publikum und bietet einen verständlichen Überblick über die strukturellen Spannungsfelder zwischen supranationalem Recht und national demokratischen Prinzipien.

Eintritt: frei, Kollekte

Veranstalter: Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht; Forum für Zeitfragen


Eine halbe Stunde vorher um 18:30 Uhr

Mitgliederversammlung der FG Mensch im Recht

Traktandenliste:

  1. Bericht des Vorstands
  2. Jahresrechnung 2025
  3. Bericht des Revisors
  4. Genehmigung der Rechnung, Décharge-Erteilung
  5. Varia

Gäste sind willkommen.
Mitglied werden: www.mensch-im-recht.ch/kontakt

«Die Lichter von Budapest»

Dienstag, 2. Dezember 2025, 19:00 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Mit: Oliver Diggelmann, Prof. Dr., Ordinarius am Lehrstuhl für Völkerrecht, Europarecht,
Öffentliches Recht und Staatsphilosophie/Universität Zürich

Lesung in der Reihe «Dichtende Jurist:innen»

Der Roman des Juristen Oliver Diggelmann ist ein Zeitporträt ungarischer Politik in den Nullerjahren. Er beschreibt eine hintergründig-melancholische «Vierecksgeschichte» über Begehren und Liebe, Verrat und Zynismus in einer Stadt, die nachts heller scheint als am Tag und deren Denkmäler noch mehr lügen als anderswo. Alles dreht sich um Amt, Macht und «Würde» und wie man sie sich erkauft. Diggelmanns Roman ist ein Beispiel für die Macht der Geschichte.

«Da könnte ja jeder kommen.»

Über Gesetz und Ausnahme.

Vortrag am 21. Oktober 2025
von Daniel Strassberg, Dr. med./Dr. phil, Psychiater, Psychoanalytiker und Philosoph

Vortrag zur Veranstaltungsreihe «Im Namen des Volkes? Über Macht, Mehrheit und Recht»

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Dichtende Jurist:innen

Mittwoch, 11. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Lesungen und Gespräch mit
Denise Buser, Prof. emer. Dr., Juristin, und
Felix Uhlmann, Prof. Dr., Jurist

Immer wieder kommt es vor, dass Juristinnen und Juristen literarisch tätig sind. Ein Zufall? Oder ist dies als die logische Konsequenz aus ihrer beruflichen Tätigkeit, in der die Sprache gleich wie in der Literatur Handwerkzeug und Gegenstand der Auseinandersetzung ist, anzusehen?

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Einsamkeit. Die Herausforderung unserer Zeit

Vortrag und Gespräch am 3. September 2024
Mit: Udo Rauchfleisch, Prof. emer. Dr., Psychotherapeut

Einsamkeit ist ein letztlich alle Menschen angehendes Gefühl und ist spätestens seit der Covid-19-Pandemie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Oft sind einsame Menschen mit dem Argument konfrontiert, sie müssten sich nur um Kontakte bemühen bzw. ihre Ansprüche herunterschrauben, um sich nicht mehr einsam zu fühlen. Dieses Argument trifft jedoch nicht zu und verletzt die unter Einsamkeit leidenden Menschen, indem ihnen die Schuld an ihrer Situation gegeben wird.

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