Nächste Veranstaltung

Diskriminierung in der Politik

Dienstag, 17. März 2026, 19:00 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Mit: Lea Portmann, Prof. Dr., Politikwissenschaftlerin, Professorin für Public Policy/Institut für Nonprofit und Public Management FHNW

Vortrag in der Reihe «Im Namen des Volkes? Macht Mehrheit Recht»

Personen mit Migrationserfahrung sind in der Schweizer Politik stark unterrepräsentiert. Ohne Stimm- und Wahlrecht kommt dadurch ein eminenter Teil der Schweizer Bevölkerung zumindest unmittelbar überhaupt nicht vor. Werden sie in der Politik diskriminiert? Welche Rolle spielen Wähler:innen und Parteien dabei? Was bedeutet es für eine Demokratie ganz allgemein, wenn Personen in der Politik von Diskriminierung betroffen sind? Und welche Möglichkeiten bestehen, um Diskriminierung in der Politik entgegenzuwirken?

Lea Portmann beschäftigt sich in ihrer Forschung mit Fragen zur Diskriminierung und Repräsentation von Minderheiten in der Politik. Zu diesen Themen hat sie verschiedene Publikationen veröffentlicht. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in ihre Forschung und ordnet die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Demokratie in der Schweiz ein.

Eintritt: frei, Kollekte

Die Veranstaltung findet anlässlich der «Aktionswoche gegen Rassismus» vom 16. bis 22. März 2026 statt.

Veranstalter: Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht; Forum für Zeitfragen

«Die Lichter von Budapest»

Dienstag, 2. Dezember 2025, 19:00 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Mit: Oliver Diggelmann, Prof. Dr., Ordinarius am Lehrstuhl für Völkerrecht, Europarecht,
Öffentliches Recht und Staatsphilosophie/Universität Zürich

Lesung in der Reihe «Dichtende Jurist:innen»

Der Roman des Juristen Oliver Diggelmann ist ein Zeitporträt ungarischer Politik in den Nullerjahren. Er beschreibt eine hintergründig-melancholische «Vierecksgeschichte» über Begehren und Liebe, Verrat und Zynismus in einer Stadt, die nachts heller scheint als am Tag und deren Denkmäler noch mehr lügen als anderswo. Alles dreht sich um Amt, Macht und «Würde» und wie man sie sich erkauft. Diggelmanns Roman ist ein Beispiel für die Macht der Geschichte.

«Da könnte ja jeder kommen.»

Über Gesetz und Ausnahme.

Vortrag am 21. Oktober 2025
von Daniel Strassberg, Dr. med./Dr. phil, Psychiater, Psychoanalytiker und Philosoph

Vortrag zur Veranstaltungsreihe «Im Namen des Volkes? Über Macht, Mehrheit und Recht»

Weiterlesen »

Dichtende Jurist:innen

Mittwoch, 11. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel

Lesungen und Gespräch mit
Denise Buser, Prof. emer. Dr., Juristin, und
Felix Uhlmann, Prof. Dr., Jurist

Immer wieder kommt es vor, dass Juristinnen und Juristen literarisch tätig sind. Ein Zufall? Oder ist dies als die logische Konsequenz aus ihrer beruflichen Tätigkeit, in der die Sprache gleich wie in der Literatur Handwerkzeug und Gegenstand der Auseinandersetzung ist, anzusehen?

Weiterlesen »

Einsamkeit. Die Herausforderung unserer Zeit

Vortrag und Gespräch am 3. September 2024
Mit: Udo Rauchfleisch, Prof. emer. Dr., Psychotherapeut

Einsamkeit ist ein letztlich alle Menschen angehendes Gefühl und ist spätestens seit der Covid-19-Pandemie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Oft sind einsame Menschen mit dem Argument konfrontiert, sie müssten sich nur um Kontakte bemühen bzw. ihre Ansprüche herunterschrauben, um sich nicht mehr einsam zu fühlen. Dieses Argument trifft jedoch nicht zu und verletzt die unter Einsamkeit leidenden Menschen, indem ihnen die Schuld an ihrer Situation gegeben wird.

Weiterlesen »

Menschenrechte in Praxis und Theorie

Ein Abend mit Dr. Claudia Adrario und Prof. Dr. Raphaela Cueni

Dienstag, 5. Dezember 2023, 18:30 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, Basel

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde vor 75 Jahren, am 10. Dezember 1948, von der UNO verkündet und ist seither die Referenz aller darauf folgenden internationalen Abkommen im Menschenrechtsbereich. Die UN-Menschenrechtserklärung kam auf dem Hintergrund der Schreckenserfahrungen nach zwei Weltkriegen zustande. Und wie sieht es heute aus? Neben neu ausgebrochenen Kriegen und ihren traumatischen Folgen für die kriegsbetroffene Bevölkerung gibt es weltweit und in jedem Land nach wie vor grosse Gefährdungen für die Rechte aller Menschen auf ein Leben in Würde, Sicherheit und Selbstbestimmung. Wie werden heute Menschenrechte in Praxis und Theorie konkretisiert und weiterentwickelt?

Als Vertreterin gelebter Menschenrechte gibt uns Dr. Claudia Adrario einen Einblick in ihre Arbeit als Gründerin und Geschäftsführerin von Soup and Chill, der Wärmestube am Bahnhof für notleidende Menschen, die sie zusammen mit Asylbewerbenden betreibt. Professorin Raphaela Cueni wird über die 2023 gegründete Nationale Menschenrechtsinstitution der Schweiz (NMRI) referieren, zu dessen Präsidentin sie ernannt wurde. Im anschliessenden Austausch werden die beiden Referentinnen ihre Engagements unter dem Aspekt Menschenrechte in Praxis und Theorie reflektieren.

eine halbe Stunde zuvor,
um 18:00 Uhr:

Mitgliederversammlung

Traktanden:
Bericht des Vorstands, Jahresrechnung 2022, Bericht des Revisors, Genehmigung der Rechnung, Décharge-Erteilung


Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Forum für Zeitfragen

Freier Eintritt, Kollekte.