Kalender

Nov
3
Di
Die unheilige Diskriminierung ‒ Zur Gleichstellungsproblematik im Religionsbereich @ Theol. Seminar Uni Basel
Nov 3 um 18:30 – 20:15

Die Forschungsstelle für Recht und Religion der Universität Basel lädt ein zur Veranstaltung

Die unheilige Diskriminierung ‒ Zur Gleichstellungsproblematik im Religionsbereich

mit Vorträgen von Prof. Dr. iur. Denise Buser (Juristische Fakultät Basel)
und Dr. theol. Caroline Schröder Field (Münsterpfarrerin)
Moderation Prof. Dr. iur. Andreas Stöckli (Juristische Fakultät Basel)

In verschiedenen Religionsgemeinschaften ist es Frauen verwehrt, religiöse Leitungsämter zu besetzen. So enthält etwa das Gesetzbuch der römisch‐katholischen Kirche die Vorschrift, dass die heilige Weihe gültig nur ein getaufter Mann empfängt. Gegen diese Ungleichbehandlung der Frauen regt sich nicht nur Widerstand in den Religionsgemeinschaften. Es stellt sich auch die Frage, ob Religionsgemeinschaften an Diskriminierungsverbote des staatlichen Rechts gebunden sind, die deren Freiheit und Autonomie im Bereich der Ämterbesetzung einschränken. Die beiden Referentinnen werden zu dieser brisanten Thematik aus einer juristischen und einer theologischen Perspektive Stellung nehmen.

 

 

 

Dez
8
Di
Tier – Mensch – Gott @ Forum für Zeitfragen
Dez 8 um 18:30 – 19:45

Referent: Georg Pfleiderer

Die Stellung des Christentums zu Tieren ist – begonnen mit der Bibel, und mit Blick auf eine lange und vielfältige Kirchen- und Christentumsgeschichte – eine alles andere als einheitliche. Neben einem starken anthropozentrischen Zug, der sich mit neuzeitlichen Tendenzen zur ‚Versächlichung‘ des Tieres verbinden konnte, gibt es im Christentum auch intensive Wahrnehmungen vom Tier als Mit-Kreatur, das unserer besonderen Obhut und Verantwortung anvertraut ist. Diesem Spannungsfeld soll in der Veranstaltung möglichst differenziert und mit (Aus-)Blick auf aktuelle tierethische Fragestellungen nachgegangen werden.

Dez
11
Fr
Generalversammlung 2015 @ Unternehmen Mitte, Raum Separe 1 (1. OG)
Dez 11 um 18:30 – 19:00

Traktanden GV:

  1. Begrüssung
  2. Wahl des Tagespräsidiums
  3. Bericht des Vorstands
  4. Jahresrechnung 2014
  5. Bericht des Revisors
  6. Genehmigung der Rechnung, Décharge-Erteilung
  7. Festsetzung des Mitgliederbeitrags 2016 (Antrag: Reduktion von Fr. 50 auf Fr. 35)
  8. Varia

Um 19.00 Uhr Vortrag von Dr. iur. Nadine Zurkinden
Joint Investigation Teams – Ermittlungen quer durch Europa

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Strafsachen ist heute unabdingbar. Gemeinsame Ermittlungsgruppen (Joint Investigation Teams) sollen diese Zusammenarbeit vereinfachen und effizienter machen. Der Vortrag widmet sich dem Mehrwert dieser Teams, den Beteiligungsmöglichkeiten der Schweiz, aber auch den praktischen und rechtlichen Problemen, die Joint Investigation Teams mit sich bringen.

Anschliessend lassen wir den Abend im Restaurant Jay’s ausklingen (auf eigene Kosten).

 

Joint Investigation Teams – Ermittlungen quer durch Europa @ Unternehmen Mitte, Raum Separe 1 ( 1.OG)
Dez 11 um 19:00

Vortrag von Dr. iur. Nadine Zurkinden

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Strafsachen ist heute unabdingbar. Gemeinsame Ermittlungsgruppen (Joint Investigation Teams) sollen diese Zusammenarbeit vereinfachen und effizienter machen. Der Vortrag widmet sich dem Mehrwert dieser Teams, den Beteiligungsmöglichkeiten der Schweiz, aber auch den praktischen und rechtlichen Problemen, die Joint Investigation Teams mit sich bringen.

Anschliessend lassen wir den Abend im Restaurant Jay’s ausklingen (auf eigene Kosten).

Nov
17
Do
Familienformen im Wandel – Herausforderung für Recht & Ethik @ Forum für Zeitfragen, Basel
Nov 17 um 18:30 – 19:45

Partnerschaftsbeziehungen und Familienformen sind einem steten Wandel unterworfen. Seit Jahren geht einerseits die Heiratsfreudigkeit zurück und steigen andererseits die Scheidungsraten. Dies führt zu einem veränderten Familienbild, das durch eine Zunahme von nichtehelichen Partnerschaften mit Kindern, von Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil sowie durch eine Zunahme von Patchworkfamilien geprägt ist. Herausgefordert sind nicht nur die betroffenen Eltern, Stiefeltern und Kinder, sondern auch das Recht und die Ethik. Wie stellt sich das Recht auf diese Veränderungen ein? Wie werden diese Entwicklungen aus der Sicht der evangelischen Ethik beurteilt? Diese und weitere damit zusammenhängende Fragen werden an diesem Vortragsabend besprochen und diskutiert.

Referierende:

  • Dr. Caroline Schröder Field, Münsterpfarrerin
  • Prof. Dr. Roland Fankhauser, Professor für Zivilrecht und Zivilprozessrecht an der Uni Basel

Moderation: Prof. Andreas Stöckli

Dez
7
Mi
Generalversammlung 2016 @ Jurist. Fakultät, Basel, Raum S6
Dez 7 um 18:30 – 19:00

Traktanden: Begrüssung — Wahl Tagespräsidium — Bericht des Vorstands — Jahresrechnung 2015  — Bericht des Revisors  — Genehmigung der Rechnung, Décharge-Erteilung  — Varia

Ermittlungen ohne Verdacht: Grundlagen und Grenzen polizeilicher Vorermittlungen @ Jurist. Fakultät Basel, Raum S6
Dez 7 um 19:00 – 20:15

Vortrag von Patrick von Hahn

Eine der Hauptaufgaben der Polizei ist die Ermittlung von Straftaten. Ausgehend von einem Tatverdacht soll dabei geklärt werden, ob strafbare Handlungen begangen worden sind. Verdachtslose Ermittlungen gelten als verboten, da sie in unverhältnismässiger Weise in die Freiheitsrechte der betroffenen Personen eingreifen. Dennoch ermittelt die Polizei regelmässig, ohne dass ein Tatverdacht vorliegt, etwa wenn Polizisten in Zivilkleidung Personen auf der Strasse beobachten und ansprechen oder wenn sie unter Verwendung einer falschen Identität an Chats im Internet teilnehmen. Die Polizei spricht von Vorermittlungen, die zur Erkennung von gewissen Straftaten notwendig seien. Die Frage, ob solche Vorermittlungen zulässig sind oder nicht, wirft ein Schlaglicht auf die aktuell in vielen westlichen Ländern geführte Diskussion über das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Freiheit.

 

Jan
25
Mi
Guter Hoffnung? – Was uns das (Mutter-)Blut verspricht @ Forum für Zeitfragen, Basel
Jan 25 um 18:30 – 19:45

Die meisten künftigen und werdenden Eltern sind mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert. Präimplantationsdiagnostik und nicht invasive pränatale Tests entwickeln sich rasant. Sie geben immer früher und präziser Resultate über Gesundheit und Geschlecht des zukünftigen Kindes. Dieses Thema im Beziehungsfeld zwischen medizinischen Möglichkeiten, persönlicher Entscheidung und gesellschaftlichem Umfeld stellt Ethik, Medizin, Sozialversicherung und Eltern vor neue Herausforderung. Eine Medizinerin und eine Seelsorgerin diskutieren über die möglichen Folgen des medizinischen Vortschreitens in diesem Bereich.

Gesprächsteilnehmerinnen:

  • PD Dr. Regine Munz, Psychiatrieseelsorgerin
  • Dr. Yvonne Gilli

Moderation: Anja  Kruysse, Forum für Zeitfragen

Mrz
29
Mi
Adoption in der Zeit von Patchwork- und Regenbogenfamilien @ Forum für Zeitfragen, Basel
Mrz 29 um 18:30 – 19:45

Das Adoptionsrecht soll den gewandelten gesellschaftlichen Wertevorstellungen angepasst werden und nicht mehr nur verheirateten Paaren, sondern auch Paaren in eingetragenen Partnerschaften und in faktischen Lebensgemeinschaften offenstehen. Wird dieser Öffnung die Erweiterung für die Fremdkinderadoption folgen? Spielt bei den Adoptionsrechten für homosexuelle Paare und Konkubinatspaare auch die Angst vor dem Verlust eines traditionellen (christlichen) Familienbildes mit? Geht es bei Adoptionen um das Kindeswohl? Oder geht es um die Beseitigung einer rechtlichen Diskriminierung bei Partnerschaftsformen? Hat die Erweiterung des Adoptionsrechts Folgen für das noch geltende Verbot der Leihmutterschaft? Eine evangelische Theologin und ein Familienrechtsexperte zeigen mögliche Antworten auf diese und weitere Fragen auf.

Referierende:

  • Prof. Dr. theol. Isabelle Noth, Professorin für Seelsorge, Religionspsychologie und Religionspädagogik,  Universität Bern
  • Prof. Dr. iur.  Thomas Geiser, Professor für Privat- und Handelsrecht, Universität St. Gallen

Moderation: Prof. Denise Buser

Mai
2
Di
Vielfalt der Beziehungen und Anerkennung @ Forum für Zeitfragen, Basel
Mai 2 um 18:30 – 19:45

Beziehungen kennen heute verschiedenste Formen.   Vom monogam gelebten Konkubinat, der eingetragenen Partnerschaft, der Ehe bis zur polyamoren Beziehung erstreckt sich eine grosse Vielfalt an Partnerschaftsformen. Wie entstehen solche Beziehungen? Welche Rolle spielen dabei (kirchen-)rechtliche Normen, gesellschaftliche Vorstellungen und religiöse Traditionen? Wann wird eine Beziehungsform vom Rechtssystem wahrgenommen und wie kommt es zu deren (kirchen-)rechtlichen Regelung und allenfalls Anerkennung? Eine Rechtssoziologin und Familienrechtlerin sowie ein römisch-katholischer Theologe und Kirchenrechtler vermitteln ihre Perspektiven auf diese Fragen.

Referierende:

  • Prof. Dr. Michelle Cottier, Professorin für Zivilrecht an der Uni Genf
  • Dr. Urs Brosi, lic. theol. et lic. iur. can., Generalsekretär Kath. Landeskirche Thurgau

Moderation: Peter Bürkli