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Menschen auf der Flucht – ihr Recht @ Zwinglihaus Basel
Jun 1 um 18:30 – 20:00

mit         Lea Hungerbühler, Präsidentin AsyLex, Advokatin, LL.M.
und        Walter Stöckli, ehem. Bundesverwaltungsrichter
sowie     Aresu Rabbani, Frau mit Fluchtschicksal
und        Peter Uebersax, Titularprofessor Universität Basel

Moderation: Roland Plattner, Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht

Da: Menschen auf der Flucht – was kann mehr wehtun, als aus dringenden Gründen und unter prekären Verhältnissen seine Heimat verlassen zu müssen? Das Problem ist zunehmend gross, es ist ungelöst, komplex, politisch und es bringt Menschen in Situationen existentieller Natur, oft von fatalem Ausmass.

Hier: Die Schweiz als Zufluchtsort, mit einer tief verwurzelten humanitären Tradition, robusten Mitteln und Potenzial. Wie gehen wir im 21. Jahrhundert mit dem traurigen Phänomen Flucht um? Was können wir darin leisten? Welche Probleme stellen sich, welche Fragen sind noch zu beantworten und wie dies? Wo stehen wir selbst mit unseren Möglichkeiten an Grenzen? Und inwiefern bauen wir allenfalls ohne Not gegenüber der Not anderer Menschen Grenzen auf?

Aktuell: Anders als anlässlich der Planung sind im Zeitpunkt der Durchführung unserer Veranstaltung einerseits ein politischer Entscheid (Eidgenössische Volksabstimmung vom 15. Mai 2022 betreffend die Übernahme der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache (Beteiligung der Schweiz am Ausbau von Frontex)) und anderseits der Krieg in der Ukraine innen- und aussenpolitische Ereignisse von hoher Aktualität in Bezug auf die thematisierten Fragen. Auch darauf werden wir im Podium eingehen.

In zwei Vorträgen wird die Lage Schweiz einerseits aus Optik einer benevolen Organisation, die sich um Menschen auf der Flucht kümmert, anderseits aus derjenigen der Gerichtsbarkeit, die sich mit strittigen Fällen befasst, beleuchtet. Das Podium dient der Vertiefung und dem Austausch zum Gehörten.

Im Anschluss offerieren wir einen Apéro.

Eintritt frei, Kollekte

(Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Menschenrechte, wo es weh tut“)