Vortrag am 17. April 2021 von Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Prof. für Theorie und Ethik der Biowissenschaften an der Universität zu Lübeck, Studium der Molekularbiologie am Biozentrum der Universität Basel, Studium der Philosophie und Soziologie, von 2001-2008 Präsident der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin.
Justizvollzug und Menschenrechte (Video)
Vortrag am 9. Dezember 2020 von Dr. Dominik Lehner, Präsident Fachkommission der Nordwest- und Innerschweiz zur Beurteilung gemeingefährlicher Straftäter
Online-Befragung betreffend unsere Veranstaltungen
Dank einem guten Rücklauf zu unserer Umfrage haben wir nützliche Erkenntnisse gewinnen können, wie wir aktuell und pro futuro mit dem Thema Präsenzveranstaltungen und digitalen Formaten umgehen können. Wir dürfen feststellen, dass
- erhebliches Interesse an den Themen von bzw. zu „Mensch im Recht“ besteht,
- die Online-Teilnahme an Veranstaltungen in Zeiten, wie wir sie jetzt durchleben, auf gute Akzeptanz stösst bzw. gegenüber einer Präsenzveranstaltung bevorzugt wird,
- die Motivation zur Teilnahme in erster Linie durch die Referate und Referierenden geschaffen wird und diese klar im Vordergrund stehen,
- das Schaffen der Gelegenheit zum Austausch über das Gehörte mit den Referierenden und den anderen Teilnehmenden und zur sozialen Interaktion sehr geschätzt wird,
- bei entsprechenden Voraussetzungen Präsenzveranstaltungen gegenüber Online-Formaten deutlich der Vorzug gegeben wird,
- die zusätzliche Bereitstellung der Referate in Bild und Ton und damit verbundene Möglichkeit zur Teilnahme auch bei Ortsabwesenheit oder aus anderen Gründen begrüsst wird.
Der Vorstand nimmt die gewonnenen Erkenntnisse als Ermutigung zur Weiterarbeit und wird ein Konzept zum Umgang mit den durch die digitalen Technologien gegebenen Möglichkeiten beraten. Auch werden wir uns Gedanken zu den uns vorgeschlagenen Themen machen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die Teilnahme an unserer Umfrage und Ihr Interesse. Gerne bleiben wir mit Ihnen im Kontakt.
Nadine Zurkinden, Präsidentin
Ehrverletzung oder Gesellschaftskritik?
Von Tucholskys «Soldaten sind Mörder» zum päpstlichen Vergleich Abtreibung «ist so, als würde man einen Auftragsmörder mieten»
Von Nadine Zurkinden/Denise Buser
Der drastische Vergleich des Papstes von Abtreibung und Auftragsmord wurde in der in- und ausländischen Presse aufgegriffen und vielfach kritisiert. Auch wenn die «Tathandlung» nicht in der Schweiz erfolgte , soll hier der Frage einer strafrechtlichen Ehrverletzung nachgegangen werden. Stand bei der Aussage die Kritik am gesellschaftlichen Umfeld, das schwangere Frauen zu wenig unterstützt, im Vordergrund? Kann man die Frauen als Kollektiv beleidigen?
mehr unter: https://sui-generis.ch/article/view/sg.94
Neue Vortragsreihe: Europa – Visionen und Krisen
Was als friedensstiftende Vision begonnen hat, wird zunehmend von vielen Seiten hinterfragt. Das Forum für Zeitfragen und die Forschungsgemeinschaft Mensch im Recht versuchen in drei Vortragsabenden und einem Podium Antworten zur Frage zu finden, welche Grundwerte Europa ausmachen. Dabei steht der emotionale Zugang zum Europathema im Vordergrund.
Vortrag am 13. Dezember 2017
Vortrag
Menschenrechte im Kleinstaat –
Zur Menschenrechtssituation im Fürstentum Liechtenstein
am Mittwoch, 13. Dezember 2017
im Schmiedenhof, Basel
Referentin: Prof. Dr. iur. Patricia M. Schiess Rütimann
M.P.A. Wissenschaftsmanagement, Titularprofessorin an der Universität Zürich,
Forschungsbeauftragte am Liechtenstein-Institut in Bendern FL
Ein wichtiger Impuls für das menschenrechtliche Engagement Liechtensteins ging vom UNO-Beitritt im Jahr 1990 aus. Ein besonderes Augenmerk des Vortrags gilt der Umsetzung der Menschenrechte in einem Kleinstaat, in dem „jeder jeden kennt“. Die sprichwörtlichen „kurzen Wege“ erleichtern es, allfällige Missstände rasch zu erkennen und zu beseitigen.
Guter Hoffnung? – Was uns das (Mutter-)Blut verspricht
Die meisten künftigen und werdenden Eltern sind mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert. Präimplantationsdiagnostik und nicht invasive pränatale Tests entwickeln sich rasant. Sie geben immer früher und präziser Resultate über Gesundheit und Geschlecht des zukünftigen Kindes. Dieses Thema im Beziehungsfeld zwischen medizinischen Möglichkeiten, persönlicher Entscheidung und gesellschaftlichem Umfeld stellt Ethik, Medizin, Sozialversicherung und Eltern vor neue Herausforderung. Über die möglichen Folgen des medizinischen Fortschreitens in diesem Bereich diskutierten am 25. Januar 2017 Dr. Regine Munz, Psychiatrieseelsorgerin, und Dr. Yvonne Gilli. Moderation: Anja Kruysse, Forum für Zeitfragen.
Vortragsreihe 2016-17
Auf reges Interesse stiessen die Veranstaltungen der letzten Vortragsreihe
Vielfalt Familie in Recht & Ethik
- 17.11.2016 Familienformen im Wandel – Herausforderung für Recht & Ethik
- 25.01.2017 Guter Hoffnung? – Was uns das (Mutter-)Blut verspricht
- 29.03.2017 Adoption in der Zeit von Patchwork- und Regenbogenfamilien
- 02.05.2017 Vielfalt der Beziehungen und Anerkennung


















